Entwässerung
Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Sie Ihren Außenbereich optisch ansprechend und effizient entwässern können. Hochwertige Werkstoffe bieten Ihnen viele Lösungen für eine professionelle und ästhetische Entwässerung Ihrer Oberflächen. Das gesammelte Regenwasser können Sie später für die Bewässerung Ihres Gartens nutzen.
Warum brauche ich ein Entwässerungssystem im Außenbereich?

Seit Jahren ist auch Deutschland von starken Regenfällen betroffen. Wenn Starkregen auf eine trockene Phase folgt, kann der Boden Ihres Grundstücks die vielen Wassermengen nur begrenzt aufnehmen. Es bilden sich hartnäckige Pfützen und der Rasen kann nicht trocknen. Aber auch die Lage Ihres Hauses und die allgemeine Beschaffenheit, Konsistenz und Wasserdurchlässigkeit des Erdreichs können der Grund für Probleme mit großen Mengen an Regenwasser sein.
Die Folgen eines fehlenden Entwässerungssystems in Ihrem Garten können überschwemmte Gehwege, Grünflächen und Grundstücke sein, wodurch eine vernünftige Gartengestaltung kaum möglich ist. Durch starke Regenfälle und Überschwemmungen können zudem Schäden am Haus entstehen, beispielsweise durch vollgelaufene Keller. Daher ist es empfehlenswert ein Entwässerungssystem auf Ihrem Grundstück zu installieren. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die verschiedenen Methoden der richtigen Entwässerung und Bewässerung Ihres Gartens und Grundstücks.
Wie kann ich mein Grundstück entwässern?
Da in Deutschland stetig die Zahl der Niederschläge ansteigt, schreiben viele Kommunen eine Entwässerung der Einfahrt vor. Dadurch soll die Kanalisation vor Überlastungen geschützt werden. Mithilfe der Hof- und Regenabläufe aus Kunststoff und Ecoguss von KESSEL können Sie eine ideale Entwässerung Ihres Grundstücks vornehmen. Wodurch zeichnen sich die KESSEL Hof- und Regenabläufe aus?
- Leichter Einbau: Durch Ihr geringes Gewicht und ihre geringe Einbauhöhe sind die KESSEL Hofabläufe aus Kunststoff besonders leicht und schnell zu verbauen.
- Hohe Belastbarkeit: Der metallische Verbundwerkstoff verleiht Ecoguss Hofabläufen eine hohe Bruchsicherheit und Belastbarkeit. Sie sind befahrbar bis 12,5 Tonnen.
- Schutz vor Feuchtigkeit: Die dichten Bauteile der Regenabläufe sorgen für einen sicheren Wasserabfluss und schützen das angrenzende Mauerwerk vor Feuchtigkeit.
- Vermeidung von Geruchsbelästigung: Bei Verwendung eines Geruchverschlusses wird der Austritt von lästigen und aggressiven Fäulnisgasen aus dem Kanal verhindert und die Lebensdauer des Regenfallrohres verlängert.
- Geruchssperre: Multistop ist ein wirksamer Geruchsverschluss ohne Wasservorlage, der auch in bereits eingebaute Abläufe nachgerüstet werden kann.
- Leichte Reinigung: Das kombinierte Verriegelungs- und Entnahmesystem Lock & Lift bietet einen schnellen Zugang zum Schlammfang. Dadurch können Laub und andere Verschmutzungen einfach aus dem Ablauf entfernt und Rohrverstopfungen vermieden werden.
- Langlebigkeit: Der Werkstoff Ecoguss verhindert aufgrund seiner glatten und korrosionsfreien Oberfläche die Bildung von Bakterien und Keimen. Durch diesen „Selbstreinigungseffekt“ bleibt Ihr Entwässerungssystem über Jahre hinweg funktionstüchtig und in optisch tadellosem Zustand.
Wie kann ich mein Grundstück mit Ablaufrinnen entwässern?
Nicht nur auf Rasenflächen, sondern auch auf versiegelten Grundstücksflächen wie Terrasse, Hof oder Einfahrt kann stehendes Regenwasser zum Problem werden. Für eine effektive Entwässerung gibt es verschiedene Methoden wie beispielsweise Entwässerungsrinnen.
Entwässerungsrinnen und Punkteinläufe dienen dazu, das anfallende Regenwasser aus angrenzenden Flächen aufzunehmen und abzuleiten. Die Entwässerungsrinne muss hierfür ein Gefälle besitzen, damit das Wasser auch ablaufen kann. Solche Ablaufrinnen können aus Beton, Stahl oder PVC bestehen und individuell an Ihr Grundstück angepasst werden. Das abgeleitete Wasser wird im Idealfall in einen Wassertank geführt.
Ein gut durchdachtes Wassermanagement auf dem eigenen Grundstück zeichnet sich unter anderem durch die Integration von solchen Wassertanks aus. So können Sie große Wassermengen sammeln und für die spätere Bewässerung Ihres Gartens nutzen. Zudem können Sie durch einen Wassertank das Kanalnetz entlasten und dadurch Gebühren für die zusätzliche Wasserentsorgung an die Kommunen einsparen.

Wie funktioniert die Entwässerung mit Drainagerohren?

Eine Drainage soll Ihr Haus vor Feuchte schützen, indem sie das Aufstauen von Wasser am Bauwerk vermeidet. Aber auch für die Entwässerung von Gartenwegen kommen Drainagerohre zum Einsatz. Die Verlegung von Drainagen ist sinnvoll, wenn Ihr Garten häufig unter Wasser steht und die Gehwege leicht Stauwasser bilden.
Bei der Drainage handelt es sich um eine unterirdische Entwässerung mit gelochten Rohren. Die Rohre sind von einem Bauvlies und einer Kiesschicht umschlossen. Die Kiesschicht verhindert, dass Erde die kleinen Löcher im Rohr verstopft. Das anfallende Regenwasser sickert durch die Kiesschicht bis zum Drainagerohr und wird von den Löchern aufgenommen. Auf diese Weise gelangt das Regenwasser ins Rohr und kann direkt an die Kanalisation abgegeben werden.
Wie wird ein Drainagerohr verlegt?
Nun haben Sie erfahren, wie eine Entwässerung mithilfe eines Drainagerohrs funktioniert. Doch wie wird ein Drainagerohr verlegt und was gibt es dabei zu beachten? Für eine Drainage werden die Rohre direkt im Boden verlegt. Entweder möglichst nah an Ihrem Gebäude oder direkt unter dem Gehweg. Je nachdem welchen Teil Ihres Grundstücks Sie mithilfe einer Drainage entwässern wollen.
Für die Verlegung eines Drainagerohrs muss ein Erdaushub stattfinden. Beim Erdaushub müssen Sie ein Gefälle von ca. 5% zur Seite der Kanalisation einplanen. Die Drainagerohre werden auf eine Kiesschicht gelegt und anschließend mit Bauvlies abgedeckt. Danach wird eine weitere Kiesschicht aufgeschüttet, damit die kleinen Löcher der Rohre nicht mit Erde verstopft werden. Bei der Kiesschicht sollten Sie auf die richtige Größe der Steinchen achten. Sie dürfen nicht zu klein sein, da sie ansonsten ebenfalls die gelochten Rohre verstopfen würden. Anschließend wird die Grube mit Erde geschlossen. Um eine Absenkung zu verhindern, muss der Aushub noch verdichtet werden.
