Mauerwerk
Ein Mauerwerk besteht entweder aus Mauersteinen wie Ziegeln oder Betonsteinen, die in einer spezifischen Weise übereinander geschichtet werden. Je nachdem wie die Steine gesetzt werden, ergeben sich unterschiedliche Mauerwerksverbände, welche unterschiedliche Auswirkungen auf die Statik Ihres Hauses haben. Die einzelnen Steine werden in der Regel durch ein Bindemittel wie beispielsweise Mörtel miteinander verbunden. Wenn das Mauerwerk ohne ein Bindemittel erstellt wird, wird dies als Trockenmauerwerk bezeichnet.
Für welche Wandaufbauten soll ich mich entscheiden?
Bei einer massiven Rohbaukonstruktion haben Sie die Wahl zwischen Beton und unterschiedlichen Mauerwerken, wie unter anderem Ziegel, Leichtbeton, Porenbeton und Kalksandstein. Bei Ihrem Mauerwerk sollten Sie darauf achten, dass es eine hohe Tragfähigkeit besitzt, vor Lärm schützt und vor allem Sicherheit aufweisen. Zudem sollte das Mauerwerk Unwettern und Hochwasser standhalten. Maßgeblich hierfür ist die Verwendung des richtigen Wandbaustoffs. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Wandaufbauten, um Ihnen eine Auswahl zu erleichtern.
Ziegel
Ziegel, auch Ziegelsteine oder Mauerziegel genannt, werden aus Ton oder Lehm gebrannt und je nach Brenntemperatur und chemischer Beschaffenheit als Hintermauerziegel, Vormauerziegel oder Klinker verwendet. Zudem differenziert man zwischen Voll-, Loch-, Poren- und Dämmziegeln, die nicht nur verschiedene Formen, sondern auch unterschiedliche Druckfestigkeiten aufweisen.
Der Vorteil eines Ziegelmauerwerks besteht darin, dass es aus natürlichen Bestandteilen ohne chemische Zusätze besteht, wodurch eine ökologische Bauweise Ihres Hauses unterstützt und ein angenehmes Raumklima kreiert wird. Ein Nachteil, den Sie bedenken sollten, besteht darin, dass die Wände nicht so belastbar sind wie es bei einigen anderen Baustoffen der Fall ist.

Porenbeton
Porenbeton wird auch häufig als „Ytong“ bezeichnet, obwohl dieser Begriff eigentlich eine Gattung von Steinen bezeichnet. Porenbetonsteine werden aus Kalkstein, Sand, Wasser sowie ein wenig Aluminium hergestellt und bestehen bis zu 80 % aus Luft. Die Tragfähigkeit ist zwar begrenzt, aber dafür zeichnen sie sich durch ihre gute Wärmeisolation aus. Da Porenbetonsteine schnell Wasser aufnehmen, müssen sie unbedingt verputzt und vor eindringender Feuchtigkeit geschützt werden.

Leichtbeton
Leichtbetonsteine bestehen aus Zement und diversen Natursteinen, wie etwa Lavaschlacke, Blähschiefer und Bims. Aufgrund der Masse ist Leichtbeton ein guter Schall- und Feuchtigkeitsschutz. Dank ihrer vielen Lufteinschlüsse besitzen Leichtbetonsteine zudem sehr gute Wärmedämmeigenschaften.
Der Baustoff „Leichtbeton“ hat jedoch den Nachteil, dass er Feuchtigkeit aufnimmt und nur sehr langsam wieder abgibt. Ohne eine zusätzliche Abdichtung können gravierende Baumängel entstehen.

Kalksandstein
Kalksandsteine bestehen aus den natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser und werden bei geringer Temperatur - rund 200 Grad - unter Dampf gehärtet. Kalksandsteine gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und Druckfestigkeiten für den Einsatz als Hintermauerstein oder als Sichtmauerwerk im Innen- und Außenbereich.
Durch ihre hohe Masse und Druckfestigkeit schützen Kalksandsteine optimal vor Lärmeinflüssen und können gleichzeitig schwere Lasten tragen. Zudem ist ein Kalksandsteinmauerwerk frost- und witterungsbeständig und besitzt daher eine sehr hohe Lebensdauer. Ein Nachteil von Kalksandsteinen besteht jedoch in der schlechten Wärmedämmung.

Welche Vorteile hat ein Massivbau aus Ytong Porenbeton?
Ein Massivbau aus Ytong Porenbeton besitzt viele Vorteile. Intelligente Baustoffe wie Ytong der Xella Gruppe sparen Heizkosten und sorgen für angenehme Temperaturen. Energiesparende Außenwände übertreffen damit ohne zusätzliche Wärmedämmung die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV). Die geringe Wärmeleitfähigkeit des Ytong Porenbeton bewirkt, dass im Winter wenig Wärme durch das Mauerwerk nach außen abgegeben wird. Die Wärme wird im Haus gespeichert, wodurch Sie Ihre Heizkosten deutlich reduzieren können.
Ytong Porenbeton wird aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt und gehört somit zu den mineralischen Baustoffen. Diese zeichnen sich durch einen hohen pH-Wert aus und vermindern die Möglichkeit von Schimmelbildungen. Zudem sind Ytong Steine als diffusionsoffene Baustoffe in der Lage, Wasserdampf und Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise aus Ihrem Haus abzuleiten. Dadurch trocknen Wände und Mauerwerk schneller ab. Ytong ist damit ein gesunder Baustoff, der positive Auswirkungen auf Ihr Raumklima hat.


Ytong Porenbeton schont die Umwelt, weil er einen niedrigen Energieverbrauch bei der Herstellung hat und eine effiziente Ressourcenbilanz aufweist. Denn Produktions- und Verarbeitungsreste gehen wieder in die Produktion von neuen Ytong Steinen ein. Das Eco-Institut hat Ytong Porenbeton einer ökologischen Produktprüfung nach strengsten Schadstoff- und Emissionsanforderungen unterzogen und als gesundheitlich unbedenklich zertifiziert.
Vorteile von Ytong Porenbeton:
- Gesundes Raumklima
- beugt Allergien und Schimmel vor
- Effizient in der Herstellung
- Recyclingfähig
- Ökologisch geprüft und zertifiziert
